Presseaussendung vom 30.04.2026
Österreichs Familienbetriebe fordern
10 % FlatTax auf Überstunden
Österreichweite Petition startet am „Tag der Arbeit“ für steuerliche Entlastung von Arbeitnehmer:innen
Wien, 24. März 2026 – Österreichs Familienbetriebe setzen ein klares Signal für mehr Leistungsgerechtigkeit und starten am „Tag der Arbeit“ eine bundesweite Petition zur steuerlichen Entlastung von Überstunden. Im Zentrum steht die Forderung nach einer FlatTax von lediglich 10 Prozent auf Überstunden – ein Modell, das Mehrarbeit wieder spürbar attraktiver machen soll.
„Wer Vollzeit arbeitet, hat seinen Beitrag zum Sozialstaat geleistet. Wer darüber hinaus mehr arbeitet, muss auch mehr davon behalten dürfen“, betonen die Initiatoren. Ziel ist es, Leistungsbereitschaft zu stärken und Arbeitnehmer:innen finanziell nachhaltig zu entlasten.
Klare Forderungen für mehr Netto vom Brutto
Die Initiative fordert konkrete Maßnahmen:
- Einführung einer 10 % FlatTax auf Überstunden
- Gültigkeit für bis zu 20 Überstunden pro Monat
- Steuerfreiheit für Zuschläge innerhalb dieses Rahmens
Nach Ansicht der Familienbetriebe wirkt das derzeitige Steuersystem bremsend auf zusätzliche Leistung. Hohe Abgaben führen dazu, dass sich Mehrarbeit nicht lohnt. Die vorgeschlagene Reform soll gezielt gegensteuern und einen spürbaren Anreiz für Mehrleistung schaffen.
Petition an die Bundesregierung
Die Petition richtet sich direkt an die österreichische Bundesregierung und steht unter dem Leitgedanken: „Für eine neue Leistungsgerechtigkeit. Für echte Entlastung statt Symbolpolitik.“
Mit der Initiative soll eine breite öffentliche Diskussion angestoßen werden. Arbeitnehmer:innen sind ab 01. Mai 2026 eingeladen, die Petition zu unterstützen und ein klares Zeichen für ein gerechteres Steuersystem zu setzen.
Zur Petition: https://initiativeoesterreich2040.at/petition