Presseaussendung vom 02.06.2026

Österreichs Familienbetriebe haben abgestimmt:
Kein Sachbezug für bestehende E-Dienstfahrzeuge

Die INITIATIVE ÖSTERREICH 2040, die Interessensvertretung der österreichischen Familienunternehmen, hat ihre Mitglieder zur Forderung „Kein Sachbezug für bestehende E-Dienstfahrzeuge" befragt. Das Ergebnis ist unmissverständlich: 94,94 % der Abstimmenden sprechen sich dafür aus – mit einer zugemessenen Wichtigkeit von 8,8 von 10 Punkten. Eine deutlichere Botschaft ist kaum denkbar.

94,94 % fordern keinen Sachbezug

Unsere Forderung ist klar: Wer bis zum 31. Dezember 2026 einen Vertrag über ein Elektro-Dienstfahrzeug abgeschlossen hat, muss auf einen echten Bestandsschutz vertrauen können. Bereits getroffene Investitions- und Leasingentscheidungen dürfen steuerlich nicht nachträglich schlechtergestellt werden. Unternehmen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen Planungssicherheit – und die setzt langfristig verlässliche steuerliche Rahmenbedingungen voraus. Eine konsistente Steuerpolitik fördert nachhaltige Investitionen, anstatt sie im Nachhinein zu belasten. Nur so lassen sich verlässliche Rahmenbedingungen für die Transformation des Wirtschaftsstandorts Österreich in Richtung nachhaltiger Mobilität schaffen.

Reformen statt Symbolpolitik

Österreich steht vor tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Bundesregierung ist seit Anfang 2025 im Amt – doch statt konsequenter Reformen erleben wir vielfach Symbolpolitik. Notwendige Maßnahmen zur Sicherung des Wohlstands und zur Stärkung des Standorts bleiben aus oder werden aufgeschoben. Was unser Land jetzt braucht, ist kein weiteres Zögern, sondern entschlossenes Handeln.

Rückwirkende steuerliche Verschlechterungen für Unternehmen, die in gutem Glauben investiert und Verträge abgeschlossen haben, sind kein Zeichen von Verlässlichkeit – sie sind das Gegenteil davon. Sie untergraben das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Österreich und konterkarieren genau jene nachhaltige Transformation, die die Politik selbst einfordert.

Die INITIATIVE ÖSTERREICH 2040 wird das Abstimmungsergebnis als klares Signal an die zuständigen politischen Entscheidungsträger kommunizieren, eine rechtliche Prüfung möglicher Anfechtungsschritte vor dem Verfassungsgerichtshof einleiten und die breite Unterstützung der Mitglieder in der Öffentlichkeit sichtbar machen.

Es geht um mehr

Denn es geht um mehr als eine steuerliche Detailfrage. Es geht um Rechtssicherheit, Planbarkeit und einen verlässlichen Wirtschaftsstandort – und letztlich um die Zukunft unseres Landes.